„Geo-L“ um den Laacher See

Das Aufsteigen der Kohlensäurebläschen im Laacher See kann man vor allem bei einer Wanderung am Ostufer oder in der Mitte des Sees bei einer Bootsfahrt beobachten. Vom 13 km langen Geopfad um das Maar gibt es interessante und gut erklärte Einblicke in die Erdgeschichte, die hier noch vor nur 13.000 Jahren mit vulkanischen Aktivitäten aufwartete. Damals wurden aus einem Schlot Bimsmassen herausgeschleudert, die u. a. den Wall um den See bilden. Das Sortiment der Vulkangesteine aus der Umgebung kann man anschaulich an der Abteikirche des Benediktinerklosters Maria Laach studieren, denn hier wurden die verschiedenfarbigen Baumaterialien in künstlerischer Vollendung eingesetzt.

Vom Gästehaus zum Seehotel

Aus dem 1865 eröffneten Gästehaus des Klosters entwickelte sich das heutige Vier-Sterne-Seehotel Maria Laach in traumhafter Lage. Ein Ort, an dem man sich wunderbar dem Müßiggang hingeben kann, aber auch ein idealer Ausgangspunkt für genussvolle Wanderungen, z.B. im Rahmen des Arrangements „Laacher Wandertage“. An alles ist gedacht – an die Wanderkarte der Umgebung, an das Lunchpaket und die Entspannung hinterher in der „Badestub“ des Hotels. Und wer sich einmal anders durch die Landschaft bewegen will, auf den warten hoteleigene Fahrräder und Nordic Walking-Stöcke.

„Geo-O“ durchs Obere Brohltal

Der Tuff ist das große Thema dieser 17 km langen Rundtour, die man gut am Bahnhof in Engeln beginnen kann. Höhepunkt der Wanderung ist das Tuffsteinzentrum Weibern. Hier erfährt und sieht man alles über dieses Baumaterial. Schon die Kelten, dann die Römer und im großen Stil die Baumeister des Mittelalters nutzten das weiche Gestein, das sich wunderbar bearbeiten lässt. Folgen Sie ihnen und wagen Sie Ihren ersten Steinhauerkurs. Auch für Kinder wird er angeboten.