Erholung im Tal

  Morgenstimmung auf den Öschwiesen
© Tourismus Oberstdorf/Frithjof Kjer Photography

Wer Erholung im Tal sucht, findet eine Vielzahl an Spazierwegen, auf denen die Natur gemütlich erkundet werden kann. Idyllische Pfade laufen entlang bunt blühender Wiesen sowie plätschernder Bäche und bringen Besucher:innen in die geselligen Ortsteile sowie die verborgeneren Ecken von Oberstdorf. Der aussichtsreiche ca. 7 km lange Spazierrundweg nach Rubi führt abwechselnd durch schattige Wälder und sonnige Wiesen in den nahegelegenen Ortsteil. Am Illerursprung vereinen sich Trettach, Stillach und Breitach zum Fluss Iller, ein spannendes Naturspektakel. „Iller“, abstammend vom keltischen "Ilara" und lateinischen "Hilaria" bedeutet so viel wie „eilig“. Der Naturraum des "eiligen" Flusses ist Zuhause für eine vielfältige Vogelwelt. Nach einer gemütlichen Einkehr in Rubi geht es dann mit Bergpanorama zurück nach Oberstdorf. Der Weg ist nach „Reisen für alle“ zertifiziert und somit barrierefrei.  

Sonnenuntergang über Oberstdorf © Tourismus Oberstdorf/Eren Karaman

Natur und Kultur entdecken

Um die Natur und Kultur der Allgäuer Hochalpen kennenzulernen, gibt es ein breit gefächertes Angebot an geführten Wanderungen und Themenwegen. Jeden Montag startet eine Ortsführung für neue Gäste. In Begleitung eines Guides gibt es Einblicke in die Oberstdorfer Geschichte und Informationen zu historischen und touristischen Sehenswürdigkeiten. Auf dem 2,5 km langen Naturlehrpfad am Moorweiler befinden sich rund um den Weiher Informationstafeln zu Pflanzen, Tieren und Geologie. Seerosen, Fische, Enten und Eichhörnchen leben am Wegesrand. Eine Abkühlung im Moorbad mit großer Liegewiese und Spielplatz rundet den Besuch ab. 

Tourentipps für Bergerlebnisse 

Wer lieber höher hinaus möchte, findet auf mittlerer und alpiner Ebene das richtige Naturerlebnis oder Bergabenteuer. Wichtig für die Tourenplanung: Vorher den Bergsportbericht ansehen. Dieser informiert u. a. über die Wetterlage und Sperrungen, danach steht einer schönen Wandertour nichts mehr im Wege. 

Tagestour Fellhorngrat

• Länge: 5,60 km • Länge: ca. 3 Std. • Höhenmeter auf 114 hm, ab 744 hm 

Auf dem Fellhorngrat © Tourismus Oberstdorf/Frithjof Kjer Photography

Die Bergtour führt über den Grenzkamm zwischen Bayern und Vorarlberg mit traumhaften Aussichten und vielfältiger Botanik. Vom Startpunkt an der Fellhornbahnstation geht es zunächst zum Gipfel des Fellhorns mit Ausblick über das Stillachtal und das Kleinwalsertal. Der Abstieg erfolgt entlang des schmalen Grates, der mit einem Stahlseil gesichert ist. Alpenrosen, Mondrauten, Berg-Flockenblumen – eine Vielzahl an seltenen Bergblumen wachsen zwischen Fellhorn und Söllereck. Nach einer wohlverdienten Einkehr auf der Sölleralpe, führt der Weg bergab zur Söllereckbahn Bergstation. Hier haben Wandernde die Wahl zwischen zahlreichen Abstiegswegen oder der bequemeren Bergbahn. 

Tipp:  Die Bergfahrt ist bei zahlreichen Gastegebern mit dem Angebot "Bergbahnen Inklusive" und der Gästekarte kostenlos.

Info: www.oberstdorf.de

Bergtour zum Piesenkopf

• Länge: 10,9 km • Dauer: ca. 5 Std. • Höhenmeter: auf/ab je 568 hm

Vorbei an bunten Blumenwiesen führt die familienfreundliche Tagestour zum aussichtsreichen Gipfel des Piesenkopf. Vom Startpunkt im Rohrmoostal geht es in die bunten Alpweiden in Richtung Toniskopfalpe. Nach dem ersten Anstieg wartet oben der kühlende Wald. Danach gelangen Wandernde über Holzstege in malerische Moorlandschaften, die das Zuhause von einer Vielzahl von Tieren sind. Am Gipfel angekommen reicht der Blick von der Nagelfluhkette bis in die Oberstdorfer Berge im Südosten. Der Abstieg erfolgt über die Piesenalpe mit einer kleinen Kapelle und gemütlicher Einkehr, bevor es über die Alpstraße zurück nach Rohrmoos geht. 

Info: www.oberstdorf.de

Tagestour über den Älpelesattel

• Länge: 21 km • Dauer: 7 Std. • Höhenmeter: auf /ab je 970 hm 

Auf dem Weg zum Älpelesattel © Tourismus Oberstdorf/Eren Karaman

Auf der anspruchsvollen Wanderung wird die landschaftlich imposante, 2.259 m hohe Höfats umrundet. Start der Tour ist im Dietersbachtal, in dem das geschichtsträchtige Bergbauerndorf Gerstruben zu einer Erkundung einlädt. Nach Durchquerung des Tals steigt der naturnahe Bergpfad steil zum Älpelesattel auf. Die Bergtour entlang blumenreicher Bergwiesen beginnt. Den höchsten Punkt erreichen Wandernde auf dem Älpelesattel mit einer Höhe von 1.780 m. Danach geht's hinab zur Käseralpe, die am Ende des wildromantischen Oytals umringt von den imposanten Felsformationen des „großen Wilden“ liegt. 

Info: www.oberstdorf.de

 Info: www.oberstdorf.de