Vom Tegernsee wird wohl jeder schon einmal gehört haben, schließlich residiert an dessen Ufern auch die eine oder andere schillernde Persönlichkeit. Beim Schliersee senkt sich der Bekanntheitsgrad dann schon etwas, doch erfahrene Wanderer werden auch hier souverän den Kennerblick aufsetzen können. Deutschland entdecken? Tegernsee und Schliersee bilden zusammen keine besonders unbekannte Wanderregion, die völlig neu im deutschen Wanderatlas verortet werden will. Nein, am Ende meiner Wanderungen wurde es etwas ganz anderes, was ich hier im Reich der Voralpen entdecken durfte. Allen voran meine eigenen Grenzen und längst verstaubte Kindheitserinnerungen. 


Wanderer haben selten genug und niemals alles gesehen.
Für uns geht Wanderjournalist und Buchautor Jarle Sänger
auf Wanderreisen quer durchs Land. Mission: Deutschland
zu Fuß entdecken. Voller Neugier macht er sich auf, auch
die eher unbekannten Winkel Deutschlands sowie exotische 
Wanderspielarten zu erkunden, um von seinen Erlebnissen
auf Tour zu berichten. Dabei lernt er Land und Leute kennen
und zeichnet ein authentisches Bild der unzähligen kleinen
und großen Erlebnislandschaften Deutschlands.

 

Lange war ich nicht mehr in den Alpen, umso größer ist die Vorfreude, endlich wieder „nach Hause“ zu kommen. Zurück in die Bergwelt, in der ich mich auf so eigenartige Weise wohlfühle, ohne wirklich zu begreifen wieso. Kaum angekommen, setze ich mich an das Ufer des Tegernsees, der als einer der saubersten in ganz Bayern gilt, und atme sie ein, diese reine und natürliche Bergluft. Da sitze ich und studiere akribisch die Wanderkarte, die mich mit unzähligen Wanderwegen in jeglichen Schwierigkeitsgraden fast schon überfordert, ehe ich mich für die Touren der kommenden Tage entscheide.
(Tourentipps siehe unten)

 

Von Sonnen- und Aussichtsterrassen

Meine erste Wanderung führt mich noch am gleichen Tag hinauf auf die Tegernseer Hütte, von der man sagt, sie gleiche einem Adlernest, ziemlich exponiert auf einem Felssattel gelegen. Exponiert? Fels? Hütte? Das muss ich mir ansehen. Und der Weg am heutigen Tag macht keine Kompromisse; nur wenige Schritte hinter dem Parkplatz windet er sich in engen Kehren steil durch den Wald hinauf. Der würzige Duft des Waldes, den ich als talentloser Pflanzenbestimmer nicht wirklich einem Gewächs zuordnen könnte, begleitet meinen Aufstieg, während ich noch vereinzelt Autos auf der Landstraße höre, der ich auf meiner Suche nach der Stille der Berge meinen Rucksack zugewandt habe. Bald schon ist nichts mehr zu hören, nur noch das Knirschen der Steinchen unter der Sohle und meine gleichmäßige Atmung, die mir den Eindruck vermittelt, mal deutlich fitter gewesen zu sein. Dennoch überhole ich einige Wanderer, die sich ebenso zur Tegernseer Hütte aufgemacht haben. Mit dabei ein keuchender Vater mit seinem noch lauter schnaufenden Sohn, beide lediglich mit handelsüblichen Sandalen an den Füßen. Keine Verpflegung, kein Wasser, kein Rucksack auf dem Rücken – und das in den Bergen. Ob ich etwas sagen soll? Ich entscheide mich, zu schweigen und sie machen zu lassen, das Wetter ist schließlich sonnig und stabil; und gefährlich wird es an diesem Morgen wohl nicht für die beiden. So steige ich weiter auf und muss beim Übertreten rutschiger Steine und Wurzeln immer mal wieder an die zwei denken. Endlich öffnet sich der Wald, die Baumgrenze ist erreicht und die wehende Fahne der bewirtschafteten Sonnenbergalm heißt mich auf einem Sattel in ca. 1.500 m Höhe willkommen. Dann entdecke ich die Tegernseer Hütte, zum Greifen nahe ragt sie oberhalb von mir auf einem Felssattel in den Himmel. Ich bin im Rhythmus, gehe ohne Pause weiter und merke, wie mein Ehrgeiz neuen Schub erhält. Es ist doch immer so: Beim Anblick des Ziels erwachen neue Kräfte. 

Die Tegernseerhütte - menschengemachtes Adlernest im Fels

Unterhalb einer steilen Felswand gabelt sich der Weg und ich entscheide mich für den Klettersteig, der mich mit Stahlseilen und Trittstufen gesichert direkt durch die nackte Felswand führt, wo ich mich mit Händen und Füßen bergauf kämpfe. Dann baut sie sich vor mir auf, majestätisch auf ihrem steinernen Thron. Spektakulär klammert sich die Tegernseer Hütte an den Berg und bietet nur so wenig Platz dort oben, dass der Wanderweg mich letztlich direkt über die kleine Sonnen- und Aussichtsterrasse der Hütte führt. Was für ein Ausblick, den ich anschließend bei einem eiskalten Bier genieße, ehe ich mich über die Buchsteinhütte und das Schwarzenbachtal zurück ins Tal begebe. 

 

Von Grenzerfahrungen

Am nächsten Tag treffe ich mich mit Peter Schlickenrieder, dem olympischen Silbermedaillengewinner im Skilanglauf-Sprint von 2002 und heutigen ARD-Experten, Extremsportler, Abenteurer und – seit April dieses Jahres – auch Bundestrainer der deutschen Skilangläufer. Peter war schon überall in der Welt unterwegs, hat den über 7.000 m hohen Khan Tengri in Kasachstan, den Elbrus im Osten Europas sowie mehrere 6.000er in den südamerikanischen Anden bestiegen. Er hat extreme Events wie den AlpenX100 absolviert oder die Alpen mit Skiern überquert. Ein Outdoor-Globetrotter, den so schnell nichts umhaut. Doch die schönste Tour von allen, das sei die Brecherspitzrunde am Schliersee, in seiner Heimat; und die wird er mir heute auf einer gemeinsamen Wanderung zeigen. Das Glück vor der Haustür! Nur wenige Meter trennen sein Haus von den steilen Hängen der 1.683 m hohen Brecherspitze, an denen er sich regelmäßig erdet. Nirgendwo anders wird er den Stress so schnell und effizient los wie auf seiner Runde, die er auch gern mal in der Mittagspause geht. Um den Resetknopf zu drücken und wieder Herr seines stressigen Alltags zu werden.

Peter legt ein ordentliches, nein, völlig absurdes Tempo vor. Gleich zu Beginn verlangt mir die Abkürzung, die nur Einheimische kennen und die sich fast schon qualvoll den Steilhang emporwindet, alles ab, während Peter im Stile eines jungen Rehs zum Himmel emporspringt, bis er letztlich weit, weit weg im Dickicht des Waldes verschwindet. Was habe ich mir dabei gedacht? „Wandern“ mit einem Extremsportler? Du Idiot! Während ich mich innerlich beleidige, versuche ich krampfhaft, nicht allzu sehr abzufallen und erreiche mit hochrotem Kopf und kaum noch Luft in meinen Lungen einen Bergsattel, an dem Peter gelangweilt auf mich wartet. Lächelnd tippt er auf seine Pulsuhr, klagt über einen Puls von nur 75 und spottet – liebevoll – über meinen Fitnesszustand. Mein eigener Puls? Den würge ich gleich aus! Es ist nicht schön, so ein vernichtendes Urteil eines Bundestrainers zu bekommen, auch wenn mir Peter immer wieder zuredet, dass eben jeder seine ganz eigenen Level hat. Das wichtigste sei, sich überhaupt zu bewegen. Egal, wie schnell oder langsam man unterwegs ist. Sich neue Ziele zu setzen und nie den Schwung der Bewegung zu verlieren. Am Berg wie im Leben. 

Peter Schlickenrieder, 48 Jahre
Bundestrainer der dt. Skilangläufer,
Konditionsmeister und Fitnessbiest
© Marco Felgenhauer

Kaum zu glauben, dass Peter Schlickenrieder eigentlich ein Asthmatiker ist, dem als Kind vom Leistungssport abgeraten wurde, und der dennoch nie aufgegeben hat. Viele Gedanken schwirren durch meinen Kopf, während ich Peter nach der kurzen Pause wieder davonlaufen sehe. Angefangen bei der Bewunderung für die Leistungsfähigkeit des menschlichen Körpers bis hin zum Ärger über meine Unfähigkeit, so „etwas“ hier und heute abzurufen. Mittlerweile oberhalb der Baumgrenze, ziehe ich weiter meine schleimige Schneckenspur über den Boden, bevor ich Peter, der an diesem Tag mit einem minimalistischen Rucksäckchen und halbhohen Schuhen ausgestattet ist, vorerst ein letztes Mal zwischen den Latschenkiefern aufblitzen sehe, irgendwo unterhalb des Gipfels. Jeder Schritt ist eine Qual, ich leide. Und es dauert unendlich lang, bis auch ich mich bis zum Gipfelkreuz gekämpft habe. Eineinhalb Stunden habe ich lediglich gebraucht für die 900 Höhenmeter Aufstieg, das ist ein Spitzenwert - jedoch zu einem hohen Preis. Wenn Peter seine Tour während der Mittagszeit läuft, ist er gerade mal 50 Minuten bis zum Gipfel unterwegs. Wahnsinn. 

Fast schon nebensächlich wirkt da der fantastische Blick auf den Schliersee von hier oben, den ich in meinem Zustand gar nicht wertschätzen kann. Überhaupt kann ich wenig an diesem Tag genießen. Noch oben am Gipfel frage ich Peter, ob er bei dem irrsinnigen Tempo überhaupt Zeit für all die Ausblicke, für das Innehalten und Abschalten hat. Für all die sinnlichen Momente beim Wandern. Ja, sagt er, für ihn als Leistungssportler gelten eben andere Werte, um in den Zustand leichter Erschöpfung zu kommen. Spüren tut er nichts anderes als wir Otto-Normal-Wanderer, auch wir genießen diesen Zustand nach der Wanderung, nur eben auf einem anderen Level.

Bei der späteren Einkehr bin ich es dann, der davonzieht. Denn so schnell, wie ich die Spezi auf der Unteren Freudenreich-Alm exe, ist nicht mal Peter Schlickenrieder. Der Bundestrainer der deutschen Skilangläufer ist ein echter Lebemann. Offen, authentisch. Es dauert nicht lang, da schnackt er mit der neuen Hüttenwirtin über Gott und die Welt, als würden sie sich schon lange kennen. Darüber, wie wichtig es sei, immer wachsam zu bleiben, um Chancen zu nutzen und sein Leben wertvoll und spannend zu gestalten. Eine wahrlich inspirierende Persönlichkeit, dieser Schlickenrieder, der mir am heutigen Tag gezeigt hat, wo der Ziegenbock den Honig hat. Nach der Verabschiedung frage ich mich: Hat sich die Schinderei hinauf auf die Brechersitze gelohnt? Irgendwie schon. Um mich in den Spiegel schauen und eine bittere, aber lehrreiche Grenzerfahrung machen zu lassen, die mich zu neuen Zielen im Leben führen kann. Denn, auch wenn ich weiß, dass Wandern – per Definition – eine anspruchslose, sanfte Betätigung für Geist und Körper ist, reizt es mich, meinen Körper in Gegenden zu pushen, die ich bisher noch nicht entdeckt habe. Da kommt die Trainingsanweisung von Peter gerade recht, die er mir am Ende mitgab: 2.000 Höhenmeter in der Woche. Aye, aye, Peter!

 

Von Kindheitserinnerungen

Für den letzten Tag hatte ich mir dann noch eine ganz besondere Tour herausgesucht: Beim Blick auf die Karte zwei Tage zuvor, war mir die Himmelmoosalm in der benachbarten Wendelstein-Region ins Auge gefallen. Die Himmelmoosalm, das ist ein Ort, den ich wie kaum einen anderen mit meiner Kindheit verbinde. Ein Ort, an dem ich vor vielen Jahren zwei Wochen meines Bergsommers verbracht hatte, mit meiner Familie fernab von der Zivilisation. Kein Auto weit und breit, nur ein Wanderweg, über den man die Alm im Schatten des felsigen Brünnsteins erreicht. Was waren das für glückliche und unbeschwerte Tage hier oben, als ich mein legendäres Gitarrenkonzert für weidende Almkühe gab, die begeistert mit ihren Glocken läuteten (mehr dazu auch in meinem Buch 111 Gründe, wandern zu gehen).

An diesen Ort der Erinnerung musste ich einfach zurück. Also kreierte ich kurzerhand eine Tour und machte mich vom Tatzelwurm-Wasserfall aus mit diffuser Aufregung im Gepäck auf, um zunächst den 1.634 m hohen Brünnstein zu erobern. Über einen schönen, aber steilen Pfad hinauf zum Brünnsteinhaus, dann weiter zum Gipfel. Dieser ist von der Hütte über einen Klettersteig zu erreichen, der mich als Kind schon fasziniert hatte. Noch heute habe ich meine Stimme im Ohr, wie begeistert ich von der Tour auf den Brünnstein erzählte, auch noch lange Zeit danach. Würde ich den Weg wiedererkennen? Während ich mich über die Trittleitern und Eisensteige hinaufarbeite, halte ich immer wieder inne, sehe mich um und stelle mir vor, wie ich einst als kleiner Bub hier den Berg hinauf getänzelt bin. Obwohl ich Schwierigkeiten habe, mich an konkrete Wegpassagen zu erinnern, ist die Aufregung beim Begehen des Klettersteigs ungebrochen. Ein toller Aufstieg durch eine massive Felsspalte hindurch und immer wieder an Stahlseilen entlang führt der Steig letztlich bis zur Gipfelkapelle auf dem Brünnstein. Die Gipfelkapelle? Ja! Oben auf dem schmalen Kalkriff, ich erinnere mich. Schon damals wirkte sie hier, so hoch oben, irgendwie fehl am Platze. Doch all die Zeit, in der ich mein Leben lebte, all die Höhen und Tiefen erfuhr, hat sie den Widrigkeiten und dem Wetter getrotzt. Hier steht sie, wie damals. Und hier stehe ich, wie damals. Nach einer langen, nachdenklichen Gipfelrast trage ich meine kleine Geschichte in das Gipfelbuch ein und mache mich dann auf zur Himmelmoosalm. Auch hier habe ich Probleme, konkrete Stellen zu erkennen, mich als kleinen Jungen an bestimmen Orten zu sehen. Die vagen Erinnerungen an die Alm wollen sich nicht so recht mit dem vereinen, was ich an diesem Tag hier oben sehe. Umso mehr konzentriere ich mich darauf, mir vorzustellen, wie ich hier auf einem der kleineren Hügel gestanden haben muss. Wie ich mit meinen Schwestern spielte. Im Freien, leichtfertig und frei. Ich verweile eine Zeit lang im Gras und sinniere über die gute, alte Zeit, in der rückblickend alles so bedingungslos und unstreitig schien. Schöne, wiedererweckte Erinnerungen tragen mich daraufhin auch noch zwei weitere Stunden durch die Bergwelt, in der ich mich lange nicht mehr so wohlgefühlt hatte wie an diesem Tag.

Manche Menschen sagen, man solle die Erinnerungen ruhen lassen. Die Magie der schönen Erinnerungen unangetastet für die Ewigkeit belassen. Zu groß sei die Gefahr, den Zauber von damals in der Realität zu verlieren. Doch ich finde, es hat sich gelohnt, noch einmal zurückzuwandern in die eigene Geschichte. Und ganz bestimmt werde ich das wiederholen, um noch einmal im Ansatz zu spüren, wie grenzenlos sich die Freiheit doch damals noch anfühlte.

 

Von Aufbruch und Rückkehr

Die Tage an Tegernsee, Schliersee und Wendelstein hallen noch lange nach. Nicht nur aufgrund der Bergwelt mit ihren Gebirgsbächen und Almwiesen, den Gipfelkreuzen am Himmel und den funkelnden Seen im Tal, vor allem werde ich an sie zurückdenken als eine Reise in die Erinnerung, zurück in meine Kindheit. Als Grenzerfahrung. Und als Aufbruch, zu neuen Zielen in der verschleierten Ferne der Zukunft. 

 

Meine Tourentipps

 

Der Gipfel der Brecherspitze mit dem Schliersee im Hintergrund 

Rundwanderung, 12,1 km, 
909 Hm auf/ab

Die Brecherspitze ist der Hausberg von Neuhaus, einem Ortsteil von Schliersee am gleichnamigen Gewässer. Ein ausgesprochen schöner Hausberg, gibt er doch den Blick auf den Schliersee unten im Tal sowie auf die umliegende Bergwelt frei, der jegliche Aufstiegsmühen vergessen macht. Die einen oder anderen Kaltgetränke auf dem Berggasthof Obere Firstalm und eine zünftige Brotzeit auf der urigen Freudenreich-Alm tun ihr Übriges.
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Rundwanderung, 13,5 k, 828 Hm auf/ab

Die Tegernseer Hütte, auch Adlernest genannt, auf dem Felssattel zwischen Roß- und Buchstein ist wahrlich eine Aussichtsterrasse. Bei der exponierten Lage im Fels wundert es auch nicht, dass der Wanderweg direkt über die Sonnenterrasse der Hütte führt. Die Wege hinauf sind gezeichnet von wurzelübersäten Pfaden, die sich dem Berg in zahllosen Kehren anschmiegen. Das letzte Stück zur Hütte ist über den etwas längeren Normalweg oder einen leichten Klettersteig, der Trittsicherheit und Schwindelfreiheit voraussetzt, zu bewältigen. → Zum Tourenportal 

 

Rundwanderung, 13,9 km, 886 Hm auf/ab 

Der Brünnstein liegt nahe der Alpenregion Tegernsee Schliersee im Reich des Wendelsteins. Steil geht es durch den Bergwald zum Brünnsteinhaus am Südosthang unterhalb des Gipfels. Der Dr.-Julius-Mayr-Weg, ein Klettersteig, der zwar kein Kletter-Equipment, aber Schwindelfreiheit und Trittsicherheit voraussetzt, führt von hier aus spektakulär über Eisenleitern und durch eine Felsspalte zum Gipfel (es gibt auch einen weniger anspruchsvollen Weg ab Brünnsteinhaus). Über die Himmelmoosalm und den Berggasthof Rosengarten wird die Runde komplettiert. Schattiger Wald, bunte Almwiesen, steile Felswände, zünftige Einkehr – alles dabei! 
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Urige Berghütten gehören zum Bild der Voralpen, 
wie die Wiesen, Bäche ​​und Gipfel.


Tipp: Der Sonnenuntergang von oben
Wer einmal die Sonne in aller Ruhe und Gemächlichkeit dabei beobachten möchte, wie sie feuerrot hinter der Silhouette der Gipfelkette verschwindet, kann eine Nacht auf der Tegern-seer Hütte verbringen und den Untergang des Feuerballs am Himmel von hoch oben über den Tälern und in spektakulärer Lage bestaunen. Es lohnt sich! 

 

 


PLANEN 

Anreise
Auto: Über die A8 bis nach Holzkirchen bzw. Irschenberg. Dann über die B 318 bzw. B 472 und letztlich die B 307 direkt zum Tegernsee oder Schliersee.

ÖPNV: Mit der Bahn direkt ins Glück: Verschiedene Bahnhöfe befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Tegernsee oder Schliersee. 

Infos
Allgemeine Infos zur Region unter www.tegernsee-schliersee.de

Karte
Sehr zu empfehlen ist die Wanderkarte „Tegernsee - Schliersee – Wendelstein“ im Maßstab von 1:30.000, erhältlich in den Tourist-Infos vor Ort. 

Jahreszeit
Die Alpenregion Tegernsee Schliersee macht ihrem Namen alle Ehre, sie ist eine Alpenregion. Während der Wintermonate ist sie daher vor allem den Skifahrern, Tourenskigehern und Winterwanderern vorbehalten. Für gewöhnlich kann von Mai bis Oktober mit Schneefreiheit rechnen. Die beste Jahreszeit für Wanderer ist also der Bergsommer während der Monate Juni/Juli/August oder aber die ruhigere Nebensaison im September/Oktober.

Ausrüstungstipps
Die meisten Wege in der Bergwelt an Tegernsee und Schliersee sind alpin, d.h. warme und wetterfeste Ausrüstung sollte selbst bei bestem Wetter immer in den Rucksack finden. Stabile Wanderschuhe mit gutem Profil, genügend Wasser und Verpflegung auf Tour sowie Karte, ein Erste-Hilfe-Set und ein Handy bzw. GPS-Gerät gehören ebenfalls unbedingt zur Bergwander-Ausrüstung.

 

Fotos: falls nicht anders gekennzeichnet © Alpenregion Tegernsee Schliersee