In den Nachrichten bei uns steht derzeit Indien im Fokus der Corona-Berichterstattung. Die Bundesregierung hilft mit Beatmungsgeräten und Sauerstoff. Doch Nepal ist nicht auf dem Radar der internationalen Berichterstattung und Hilfsprogramme.

Viele Nepalesen arbeiten im Nachbarland Indien und strömen jetzt zurück in ihre Heimat, da sie In Indien einerseits keine Chance auf eine Behandlung sehen und andererseits der Pandemie entfliehen wollen. Mit ihrer Heimkehr tragen sie das Virus natürlich nach Nepal. Zunächst in die Hauptstadt Kathmandu, wo die meisten ankommen, und dann weiter in ihre oft abgelegenen Heimatdörfer.

Ein Hilfeaufruf von Namgel Sherpa, der in Bonn ein Geschäft betreibt und auch Sherpa-Kunde ist, erreichte das Team. Hier sein Brief im Wortlaut:


Liebe Nepalfreunde, 
die zweite Welle der Corona Pandmie hat Nepal voll getroffen und das Land befindet sich in einer humanitären Krise. Jeder zweite Getestete ist Covid positiv. Insgesamt ein Drittel der Bevölkerung ist an Covid erkrankt.  

Es gibt vor allem einen großen Mangel an Impfstoffen, Test-Kits, medizinischer Ausstattung (wie Sauerstoffzylinder) und Notfallmedizin, um wenigstens die Gesundheitseinrichtungen mit dem Nötigsten zur Behandlung von Patienten zu versorgen. Nepal benötigt Soforthilfe. Unser Partner EcoHimal Nepal/Narayan Dhakal bekommt mehrere Bitten um Unterstützung. Er ist bereit, die Hilfe vor Ort zu koordinieren. Wir möchten gerne je nach Spendenaufkommen und Finanzlage die abgelegene Region Unteres-Solukhumbu unterstützen. 

Wir benötigen dringend – um helfen zu können – Unterstützung in Form von Spenden wie auch in Form von oben genannten medizinischen Ausrüstungsgegenständen. 

Ich bitte euch herzlich an den Verein Aktion Solukhumbu Nepalhilfe e.V. unter dem Stichwort Corona-Hilfe Nepal zu spenden. 

Namgel Sherpa

Weitere Informationen zum Verein und Spendenmöglichkeit sind auf folgender Seite zu finden: www.nepalhilfe-bonn.de