Jakobsweg komfortabel

Es gehört zu den ungeschriebenen Regeln der Pilgerreise vor allem auf der „Königsetappe“, den letzten rund 100 km zwischen León und Santiago de Compostela, dass sich der Wanderer sputen muss, um noch ein Quartier zu bekommen. Früh am Morgen aufbrechen, die Pausen so knapp wie möglich halten, damit man eine gute Ausgangsposition für die Jagd nach einem Schlafplatz erhält. Aber es geht auch anders! „Wikinger individuell“ bietet die wunderbare Gelegenheit, sich auf seiner Pilgerwanderung ganz den Eindrücken, den persönlichen Erfahrungen und Impressionen am Wegesrand hingeben zu können, sich mit sich selbst zu beschäftigen und die „irdischen“ Dinge von zuverlässigen, guten Geistern erledigen zu lassen.

Alle Hotels sind vorreserviert. Man übernachtet in einfachen, aber ordentlichen Häusern – meist der 2-Sterne-Kategorie, teilweise auch nur mit einem Stern. In aller Regel hat man ein Privatbad (in Frankreich immer, in Spanien kann es je nach Termin einmal eine Ausnahme geben und die sanitären Einrichtungen sind auf dem Flur)…

Weitere Reportagen zum Thema Pilgerwandern in diesem Heft:

  • Zum hl. Wendelin ins Saarland
  • Vier historische Pilgerpfade durch Frankreich
  • Alle Wege führen nach Mariazell
  • Die Caminos - spanische Jakobswege