Am Anfang stand eine Explosion. Über 300 Meter tief soll der Explosionstrichter des Vulkans gewesen sein. Er füllte sich mit Wasser. In dem suptropischen Maar bildete sich Schlamm. Verstorbene Tiere und tote Pflanzen sanken auf den Boden und der Schlamm verdichtete sich im Zeitlupentempo zu einer 200 Meter starken Ölschieferschicht. Lange Zeit geschah nichts. Okay, es waren immerhin 47 Millionen Jahre, also eine sehr lange Zeit. 120 Jahre lang, bis 1971, wurde die Grube übrigens nach allen Regeln des Bergbaus ausgebeutet. Aus dem abgebauten Ölschiefer wurde Öl gewonnen. Dem Schicksal einer Mülledeponie entkam das Juwel mit Mühe und viel Gezeter. Dann kam die UNESCO und stellte 1995 Grube Messel als Weltnaturerbe unter Schutz! ...

Kooperationspartner der Grube Messel ist der Geopark Bergstraße-Odenwald. Hier geht's zur Reportage über den Geopark.

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  • Abenteuer Erdgeschichte - GeoPark Schwäbische Alb
  • Geo-Touren unterwegs im Bayerisch-Böhmischen Geopark
  • Von der Katastrophe zum Naturwunder - Geopark Ries