Die Bergstraße ist ein schmaler Streifen zwischen Darmstadt im Norden und Heidelberg im Süden, der sich am westlichen Rand des Odenwaldes über der Rheinebene erstreckt und von dem viele Wanderer noch nie etwas gehört haben. Darmstadt? Das ist weit weg von Italien, so möchte man meinen, doch als Kaiser Joseph II. auf der Durchreise einen Halt an der Bergstraße einlegte, rief er der Überlieferung nach prompt aus: „Hier fängt Deutschland an, Italien zu werden!“ Es dürfte der bunte Frühlingsgarten der „Bergsträßer Toskana“ gewesen sein, den er damals erblickte. Ein Garten, den bereits im März rosa blühende Mandelbäume, Magnolien und Forsythien zieren können, in dem zahlreiche Obstsorten, Edelkastanien und Walnüsse wachsen, mediterrane Ölbäume und südländische Früchte wie Feigen zu finden sind und dessen mildes und sonniges Klima leckere Weine am Hang des Odenwälder Aussichtsbalkons gedeihen lässt.

Durch historische Stadtkerne

Die Bergstraße läutet das alljährliche Naturerwachen in Deutschland ein, nirgends beginnt es früher als im Frühlingsgarten Deutschlands, den man in einen hessischen und einen badischen Teil teilen kann. Ersteren werde ich mir unter die Füße nehmen. Schon bei meiner Ankunft in der Hessischen Bergstraße, es ist gerade einmal März und der Winter in vielen Teilen Deutschlands noch allgegenwärtig, erblicke ich die ersten rosa blühenden Akzente. Sie blitzen hoch über mir zwischen den Weinreben auf oder schmücken den Straßenrand in den vielen kleinen Orten zu Füßen des Odenwaldes. Die Zeit der Mandelblüte gilt als die schönste Zeit, um die Bergstraße zu besuchen, so sagte man mir; und das wird mir bei meinem ersten Spaziergang durch die wunderschöne Altstadt von Heppenheim ganz im Süden der Hessischen Bergstraße schnell klar. Der strahlend blaue Himmel und die angenehme Wärme der Frühlingssonne an diesem Tag sind hier zwischen Odenwald und Rhein kein Zufall, denn immerhin rund 1.500 Sonnenstunden verwöhnen das kleinste Weinanbaugebiet Deutschlands jedes Jahr. 

Schritt für Schritt flaniere ich zwischen toll erhaltenen Fachwerkhäusern durch kleine, gepflasterte Gassen und immer wieder schweifen meine Gedanken in frühere Zeiten. Ich stelle mir das rege Treiben von damals vor, wie schmuckvolle Pferdekutschen an mir vorbei stolpern würden und wie das Klacken der Hufe durch die kleinen Sträßchen gehallt haben muss, in denen die Menschen ihrem kräftezehrenden Handwerk nachgingen. Ich liebe schöne, verwinkelte Altstädte, sie wecken in mir immer wieder eine angenehme Nostalgie. Vor allem den Marktplatz mit seinem prachtvollen Rathaus aus dem Jahre 1700. Rund um den schönen Marienbrunnen in der Mitte des Marktplatzes gesellen sich gemütliche Cafés, die zur Einkehr laden und unter deren Sonnenschirmen man den malerischen Stadtkern bei Kaffee und Kuchen bewundern kann. Auch Bensheim und Zwingenberg haben ähnlich schöne Altstadtkerne, doch am nächsten Tag zieht es mich eine Etage höher hinaus. 

 

Wanderer haben selten genug und niemals alles gesehen. Für uns geht Wanderjournalist und Buchautor Jarle Sänger auf Wanderreisen quer durchs Land. Mission: Deutschland zu Fuß entdecken. Voller Neugier macht er sich auf, auch die eher unbekannten Winkel Deutschlands sowie exotischen Wanderspielarten zu erkunden, um von seinen Erlebnissen auf Tour zu berichten. Dabei lernt er Land und Leute kennen und zeichnet ein authentisches Bild der unzähligen kleinen und großen Erlebnislandschaften Deutschlands. 

 

 

 


Durch die Weinterrassen 

Über den historischen Stadtkernen entlang der Hessischen Bergstraße liegen die teils terrassierten Weinhänge des gerade mal 441 Hektar großen Weinanbaugebietes. Viele Tage sind es noch bis zum Spätherbst, wenn die saftigen Trauben an den Reben zur Ernte und Weiterverarbeitung bereit sind. Doch wie üppig die Weintrauben in ein paar Monaten gewachsen sein werden, kann ich mir bereits vorstellen, während mich die ersten Meter meiner Wanderung mitten durch die Weinlagen führt. 

Von Auerbach habe ich mich aufgemacht, den höchsten Berg der Region zu erklimmen, den irgendwie exotisch klingenden, 517 m hohen Melibokus, auf dem weithin sichtbar ein Funk- samt vorgelagertem Aussichtsturm thront. Sein steil abfallender Westhang hat mich bereits beim ersten Blick vom Tal aus herausgefordert. Es ist Tradition für mich, den jeweils höchsten Berg einer Region zu erobern, so mache ich mich auf und wandere vorbei an den rosa schimmernden Schönheiten, die überall aus den Urgesteinsböden der Bergsträßer Weinberge ragen und die die südhessische Region so früh im Jahr zu schmücken vermögen. Dabei genieße ich die Blicke über die Reben hinweg hinunter in die Rhein-ebene, die sich eng an die steilen Hänge von Deutschlands Italien schmiegt. 

Lange dauert es nicht mehr bis ins Glas! 
© Bildarchiv, Kreisstadt Heppenheim

Irgendwo rechts über mir muss er sein, der Melibokus, doch ich wandere zunächst weiter durch die sonnenverwöhnten Weinberge bis nach Zwingenberg, an dessen gepflegten Ortsrand ich für eine Zeit lang entlang laufe, ehe ich in Alsbach-Hähnlein ankomme. Hier geht es endlich so richtig bergauf, zunächst recht steil zur Ruine von Schloss Alsbach, die es sich, wie so viele Burgen der Bergstraße, auf dem Westrand des Odenwaldes gemütlich gemacht hat. Über die Wehrmauer steige ich hinauf zum Bergfried der mittelalterlichen Trutzburg, ehe sich das erste Mal das beeindruckende Panorama über Alsbach und hinaus auf die badische Rheinebene eröffnet.

Auf den Aussichtsbalkon

Dann tauche ich in den Wald ab, wo mich neben dünnen, hochgewachsenen Baumgestalten vor allem ein eifriges Vogelkonzert aus den Wipfeln begleitet, das ich in dieser Intensität und Vielfalt selten zu Gehör bekommen habe. Das rege Frühlingserwachen der gefiederten Zeitgenossen steckt mich an und so ziehe ich frohen Mutes weiter unter dem dichten Blätterdach hindurch und genieße die in mir aufsteigenden Frühlingsgefühle. Doch wer den Melibokus erklimmen will, kann nicht ewig so entspannt seines Weges flanieren, also erreiche ich den Pfad, der mich noch weitere 200 Höhenmeter steil hinauf zum Gipfel des Odenwälder Aussichtsbalkons führen wird. Das Vogelkonzert im Ohr weicht zunehmend meiner Atmung, die Schritt für Schritt lauter und schwerfälliger zu werden scheint, während ich den schön geschwungenen Weg in kleinen, gleichmäßigen Schritten hinaufsteige. Einige Minuten und Kraftreserven später tut sich dann endlich der rot-weiße Funkturm auf dem Gipfelpla-teau vor mir auf und ich betrete den Sockel des Aussichtsturmes, auf dem tatsächlich noch Schneereste zu finden sind. Während ich in den niedrigeren Lagen bereits die Mandelblüte bewundern durfte, krallt sich der Winter in der Höhe noch immer fest, beeindruckend. 

Der Aussichtsturm, in dessen Sockel sich auch ein kleine, jedoch von außen wenig ansehnliche Gaststube befindet, ist leider noch geschlossen, so muss ich mich mit dem Blick vom Fuße des Turms begnügen. Doch selbst dieser Blick ist fantastisch: Vor mir breitet sich die Rheinebene ein weiteres Mal aus und unter mir erblicke ich Schloss Alsbach, das ich zuvor noch besucht habe. Dahinter reicht der Blick weit ins Land, über den Rheingraben hinweg bis hin zum Pfälzerwald. Minutenlang schweift mein Blick vom Balkon der Bergstraße über einen Flecken Deutschland, dessen Schönheit ich vor meiner Ankunft nicht erahnt hatte. 

Die Welt von oben

Satt gesehen ziehe ich weiter und habe das eine oder andere Mal mit den rutschigen Schneeresten zu kämpfen. Über die Höhen des Odenwaldes laufe ich, zum Glück sturzfrei, durch den lichten Wald, in Erwartung des Auerbacher Schlosses, dem letzten Highlight meiner heutigen Wanderung. Die Burgruine hoch über dem Tal gilt als eine der imposantesten Burgen in ganz Hessen, entsprechend aufgeregt gehe ich den steilen Weg zum Burgtor hinauf. Innerhalb der Burgmauern erwartet mich ein schön erhaltener Innenhof, in dem sich die kleine Burggaststätte an die Wehrmauer drückt. Die geschmackvoll gedeckten Tische im Schatten einiger großer Bäume laden zu einer Einkehr, doch ich begebe mich lieber auf Entdeckungstour. Überall lassen sich kleine Gänge und Treppen der verwinkelten Burganlage erforschen, ein Traum für das Kind in mir, das beim Besuch solcher Burganlagen immer wieder die Rückkehr in mein Leben als Erwachsener feiert. 

Ich bewundere den prachtvollen Palast und die Reste der ehemaligen Kapelle, ehe ich über schmale Treppenstufen auf die Schildmauer steige. Eine knorrige Waldkiefer hat es sich hier auf der Mauer gemütlich gemacht – ein seltener, irgendwie kurioser Anblick. Später erfahre ich, dass es sich bei der rund 300 Jahre alten Waldkiefer um eine der markantesten Baumgestalten Deutschlands handelt. Luftig und eng ist es hier oben, hoch über dem Blätterdach, links und rechts geht es tief hinab. Wie über einen Laufsteg in der Luft, einem Himmelssteg, steuere ich über die Mauer auf den Nordturm zu, während sich mit jedem Schritt ein bisschen mehr der Panoramablick vor mir öffnet, der wenige Momente später zu einem der beeindruckendsten Blicke meines bisherigen Wanderlebens wird. 

Es ist ein schlichtweg sensationeller Blick vom kleinen Nordturm hinaus auf die zu Füßen liegende Rheinebene. Während oben der Wind um meine Ohren saust, beobachte ich das rege Treiben im Tal. Züge ziehen lautlos über das Gemälde, Autos bewegen sich als kleine Punkte langsam durch mein Sichtfeld und funkeln immer wieder mal im Licht der Sonne auf. Der Trubel der dicht besiedelten Rheinebene, deren Ausmaß beim Blick von oben erst so richtig greifbar ist, scheint weit weg und doch zum Greifen nah. Was für ein grandioser Blick! Eine geschlagene halbe Stunde verweile ich auf dem Burgturm, die Besucher der Burg kommen und gehen, drücken sich auf dem engen Burgfried an mir vorbei, doch ich starre in die Welt, träume mich in die Ferne und bewundere den Lauf des Lebens, die Schönheit der Natur und den Werdegang des Menschen, der weit unten im Tal eifrig seinem Alltag nachgeht. Unsere turbulente Welt kann so friedlich wirken, aus der Ferne und in aller Ruhe betrachtet. Irgendwann schaffe ich es mich loszureißen und steige letztlich hinab nach Auerbach, wo diese beeindruckende Tour vor einigen Stunden begonnen hatte. 

Von Burg zu Burg

Am nächsten Tag zieht es mich weiter in den Norden. Im äußersten Süden von Darmstadt startet meine Tour, die mich zunächst auf einem Teilstück des insgesamt 115 km langen Burgensteig Berg-straße über die Höhen des westlichen Odenwaldes führen soll. Danach werde ich eine Etage tiefer über den Blütenweg durch Weinberge und mitten durch die Mandelblüte zurückwandern. Es ist erstaunlich, wie nah der Naturraum der Hessischen Bergstraße an Darmstadt und damit an der Metropolregion Frankfurt liegt und wie sehr sich die kleine, unscheinbare Region damit auch als Destination für die Bewohner in und um „Mainhattan“ anbietet. Das wird mir vor allem klar, als ich sehe, dass eine Haltestelle der Darmstädter Straßenbahn als Startpunkt des Wanderweges fungiert und diesen damit praktisch in das städtische Leben einbindet. Vom Friedhof geht es direkt hinein in den Wald, noch dringen Motorengeräusche von der nahegelegenen Bundesstraße durch das Dickicht, doch bald darauf hat mich die Stille des Waldes wieder. 

Burg Frankenstein
© Tourismus Service Bergstrasse, Ludwig März

Gleich zu Beginn gilt es einige Höhenmeter zu bewältigen, denn der Weg führt mich hinauf zur Burgruine Frankenstein, der nördlichsten Burg entlang der Bergstraße. Anders als ihr „schrecklicher“ Name vermuten lässt, ist es eine schön erhaltene Burgruine, von der man einen tollen Blick ins Umland und über die Rheinebene hat. An diesem Morgen liegt noch ein leichter Schleier über dem Land, was der Burg Frankenstein, die hier oben aus dem Wald herausragt, einen fast schon mystischen Anstrich gibt, die Sicht ins Tal jedoch ein wenig trübt. So geht es weiter über den schmalen, langgezogenen Rücken des Langenbergs. Ein munterer Pfad schwingt sich auf und ab und nach links und rechts durch den Wald. Immer wieder blinzelt das tiefgelegene Tal zwischen den noch kargen Ästen der Bäume hindurch und ich bekomme einen Eindruck von der Höhe, in der ich mich befinde. Bald darauf erreiche ich die Burgruine Tannenberg, die ich über eine nachgebaute Zugbrücke erreiche. Viel ist von der Burganlage in 335 m Höhe nicht übrig, dennoch eröffnet sich ein beeindruckender Blick von der sanierten Aussichtsplattform, die auf den Resten des Bergfriedes errichtet wurde. 

Frühlingsgarten der Nation 

Dann wandere ich hinab nach Jugenheim zum Schloss Heiligenberg, wo ich vom Burgensteig auf den Blütenweg und damit quasi die Etagen wechsle. Denn während die Burgenbalkone hoch oben noch den Blick in die große Weite ermöglichten, widmet sich der Blütenweg den kleinen Schönheiten des Frühlings im Tal. Mitten durch die blühende Bergstraße begleitet mich ein buntes Potpourri aus Pfingstrosen, Mandel-, Magnolien- und Haselblüten, allerhand Obstbäumen, Buschwindröschen, Lerchensporn und anderen farbenfrohen Schönheiten, für deren vollkommen entfaltete Pracht, abgesehen von der Mandelblüte, ich jedoch ein paar Tage zu früh dran bin. Allesamt stehen sie nur wenige Wochen sehenswert Spalier für den leicht zu gehenden Wanderweg, der kaum schwierige Steigungen aufweist und somit für fast jeden Frühlingswanderer machbar ist. Auch beeindrucken mich die prachtvollen Häuser am Ortsrand von Seeheim-Jugenheim, die teilweise in den Anfängen des 20. Jh. erbaut worden sind und nichts von ihrem Charme verloren haben. 

So schlendere ich entspannt durch die ruhigen Straßen, bewundere Blüten und Bauwerke gleichermaßen und muss immer wieder aufpassen, die schönen Grundstücke aus Respekt vor den Bewohnern nicht allzu neugierig zu begaffen. Einzig der Wegverlauf sagt mir, zumindest auf den Teilen, auf denen ich wandere, nicht ganz zu. Oftmals auf Asphaltwegen und immer nahe der Zivilisation sind mir Verlauf und Dramaturgie des Blütenweges zu schlicht gehalten, als dass ich ihn auf ganzer Länge, also auf 85 km zwischen Darmstadt und Wiesloch, laufen wollte. Mit all seinen Gärten und Parks, den Weinlagen, historischen Altstädten und der einzigartigen Frühlingsvegetation lässt sich der Blütenweg jedoch ideal in spannende Tagestouren einbauen, bei denen man die blühenden Schönheiten der Bergsträßer Toskana in voller Pracht und aus nächster Nähe bewundern kann.

Überraschung gelungen

Die Bergstraße hält, was sie verspricht, zumindest den hessischen Teil kenne ich nun. Steile Weinlagen, unzählige Burgen hoch über dem Tal, das mediterrane Flair und die aussichtsreichen Bergbalkone. Die kleine Hessische Bergstraße hat vieles von dem, was ein Wanderer wie ich erwartet. Mehr noch, auf kleinstem Raum durfte ich beeindruckende Kontraste erleben, von hoch und tief, von weit und nah. Vom ausgehenden Winter und erwachenden Frühling, der schon so zeitig im Jahr an jeder Ecke seine Lebensfreude zu versprühen weiß. Ja, für mich gehört die Hessische Bergstraße zu einer der größten positiven Wanderüberraschungen, ein echter Geheimtipp vor den Toren der Metropolregion Frankfurt. Und ich komme wieder, dorthin, wo Deutschland zu Italien wird. Das nächste Mal ein wenig weiter südlich, dann nämlich nehme ich die Badische Bergstraße bis hin nach Heidelberg unter meine Wanderstiefel. Ich bin mir sicher, sie steht dem hessischen Teil in nichts nach. 

Meine Tourentipps! 

  • Bergsträßer Etagenwandern: Burgenbalkone und Blütenterrassen
    Rundwanderung – 20,1 km – Höhenmeter: auf 540 m/ ab 540 m

Tolle Ausblicke von der Höhe, zwei Burgruinen, Waldeinsamkeit und Blütenpracht. Vom Süden Darmstadts aus geht es über den Burgensteig Bergstraße zur prachtvollen Ruine Frankenstein und weiter über den Rücken des Langenbergs bis hin zur Burgruine Tannenberg. Hinab nach Seeheim-Jugenheim und dann über den Blütenweg in Talnähe mitten durch den Frühlingsgarten der Nation. Wandern auf zwei Etagen! >> Zum Tourenportal

  • Die Welt von oben: Bergsträßer Schlösser und Gipfel
    Rundwanderung – 17,6 km – Höhenmeter: auf 482 m /ab 482 m

Mehr Ausblick in der Hessischen Bergstraße geht nicht! Vom Schloss Alsbach über den Melibokus bis hin zum Auerbacher Schloss – ein Ausblick auf die Rheinebene toppt den anderen. Zunächst über den Blütenweg durch Weinberge und entlang der blütenreichen Talebene, dann über den Burgensteig Bergstraße zum Schloss Alsbach und später über den Nibelungensteig hinauf zu Melibokus und Schloss Auerbach. Über den Burgensteig zurück. >> Zum Tourenportal

  • Der Burgensteig Bergstraße
    Streckenwanderung – 115 km – Höhenmeter: auf 4.169 m / ab 4209 m 

Wie an einer Perlenschnur aufgezogen reihen sich die Burgen am westlichen Rande des Odenwaldes hoch über der Rheinebene auf. Über 30 Ruinen, Schlösser und Kultstätten warten darauf, über viele Pfade und Bergwege entdeckt zu werden. Die fantastischen Aussichten von den Burgfrieden und Aussichtstürmen erledigen den Rest. Der zertifizierte Weg ist einheitlich markiert und lässt sich z. B. in neun entspannten Etappen erwandern. >> Zum Tourenportal


PLANEN 

Mediterranes Flair im Hermannshof Weinheim (Badische Bergstraße)
© Tourismus Service Bergstrasse, Maria Zimmermann

Anreise
Auto: Über die A5 zwischen Darmstadt und Heppenheim erreicht man alle Orte entlang der Hessischen Bergstraße.
ÖPNV: Alle größeren Orte entlang der Hessischen Bergstraße sind ans Netz der Deutschen Bahn angegliedert, wie beispielsweise Darmstadt, Seeheim-Jugenheim, Zwingenberg, Bensheim oder Heppenheim.

Infos
Allgemeine Infos zur Region (nicht nur zum hessischen Teil), Übernachtungsmöglichkeiten, Veranstaltungstipps sowie Freizeitaktivitäten unter www.diebergstrasse.de

Karte
Als einheitliche Karte ist die „Bergstraße-Odenwald, Neckartal“ vom Kompass-Verlag im Maßstab 1:50.000 zu empfehlen. Kleinere Maßstäbe verlangen fast immer zwei verschiedene Karten (Nord und Süd).

Jahreszeit
Als Frühlingsgarten der Nation ist die Hessische Bergstraße besonders während der Monate März (Mandelblüte) und April (Obstblüte) lohnenswert. Die Blütezeiten können jedoch variieren, so kann die Mandelblüte bereits im Februar oder erst im April beginnen. Doch auch im restlichen Jahr, vor allem während der Weinlese im goldenen Herbst, ist die Hessische Bergstraße ein schönes Wanderrevier.

Ausrüstungstipps
Generell sollten warme, wetterfeste Kleidung sowie robuste Schuhe mit gutem Profil immer dabei sein. In höheren Lagen kann während des Frühlings noch Schnee liegen, entsprechend warme Kleidung für den Fall der Fälle ist daher zu empfehlen.