Kanu und Kultur

Auf der Weser ist das Wasserwandern gar kein Problem. Die Strömung hilft auch untrainierten Paddlern beim Vorwärtskommen, ist aber an keiner Stelle allzu stark. Ruhig gleitet das Kanu über den Fluss, lässt uns Zeit, die Landschaft des Weserberglandes vom Wasser aus zu genießen und die vielen Sehenswürdigkeiten am Ufer zu entdecken. Schon vor der Abfahrt haben wir die Fachwerkschätze der Weserrenaissance im malerischen Hann Münden bewundert.

Jetzt führt uns der Fluss weiter Richtung Nord-Westen. Bad Karlshafen, Höxter, Holzminden, Hameln und Rinteln – fast überall kann man mit dem Kanu mitten in der Stadt haltmachen und die verwinkelten Gassen der Fachwerkstädtchen erkunden. Vom Wasser aus eröffnen sich völlig neue Blickwinkel. Schloss Corvey liegt aufgestellt wie eine Kulisse am Ufer und spiegelt sich im Wasser. Weitere Renaissanceschlösser wie Hämelschenburg oder Bückeburg liegen nur wenige Kilometer entfernt. In Schloss Bückeburg bewundern wir staunend die edlen Pferde der fürstlichen Hofreitschule. Solch eindrucksvolle Barockpferderassen hätten wir eigentlich nur in Wien erwartet.

Weitere Reportagen zum Thema "Wasser und Wandern" in diesem Heft:

  • Alles im Fluss. Wasserwandern - unterwegs auf Seen und Flüssen
  • Wasser, Wein & Windungen. Im Kanu auf der Mosel
  • Paddeln auf der Perlenschnur. Die Schwentine im Naturpark Holsteinische Schweiz
  • Das Zweiflüsseland. Wasserwanderland Aggger-Sieg: Im Kanu unterwegs auf der Sieg
  • Blaupause. Wasserwandern im Kreis Wesel am Niederrhein