Die Herrenhausroute auf Fyn
Fyn und seine Inselwelt haben die höchste Dichte an Schlössern und Herrenhäusern in ganz Dänemark. Kein Wunder also, dass man auf der 660 km langen Herrenhausroute an 123 edlen und geschichtsträchtigen Herrensitzen vorbeiradelt. Aber nicht nur das, die 14 Etappen führen durch eine malerische Landschaft, die sanft zwischen Wald, Feldern und Küste schwingt und viele weitere Sehenswürdigkeiten von Fyn verbindet. Für eine Etappe lohnt es sich besonders viel Zeit zum Essen und für eine Wanderung einzuplanen.
Wer nicht nur die Natur und Bauwerke, sondern auch den Geschmack von Südfünen kennenlernen möchte und Wert auf gutes Essen legt, wird besonders auf der 11. Etappe der Herrenhausroute fündig. Hier liegen die Erlebnisse genauso sehr in den Pausen wie in den Pedalen und man könnte allein diese Etappe auf ein ganzes Wochenende ausdehnen.
Camping am Strand und Kulinarik in der Pause
Das vielzitierte dänische Wort Hygge steht für Gemütlichkeit, die man aber nicht nur in den eigenen vier Wänden findet, sondern auch in der Natur. Um das Draußensein auch am Zielort weiter genießen zu können, lohnt es sich eine Übernachtung am Wasser, z. B. der Campingplatz Falsled Strand nur wenige Kilometer vom Etappenort entfernt. Wer ohne eigenes Zelt unterwegs ist, kann auch eine Hütte oder Glampingzelt mieten.
Mittagspause im Café Kammas
Am nächsten Tag auf der Herrenhausroute bietet sich das Café Kammas für eine Mittagspause an. Hier geht das Abenteuer abseits der Radroute weiter, denn das Café liegt etwas versteckt im Løgismose Wald und bietet von hier einen fantastischen Blick auf die Helnæs Bucht. Die Ostsee ist auf der Herrenhausroute nie weit entfernt. Unter einem Sonnenschirm auf der Holzterrasse können Radlerinnen und Radler das Smørrebrød mit einem besonderen Twist probieren oder einen Capulatte sowie verschiedene Sandwiches und besondere Gewürzbiere.
Hygge auf zwei Rädern
Neben der Herrenhausroute verläuft auch die 10. Etappe der dänischen Ostseeroute in Westfünen. Dieser insgesamt 820 km lange Fernradweg ist ein weiterer Tipp für einen genussvollen Radurlaub in Süddänemark.
Highlight in Südfünen – die Halbinsel Healnæs
Abendessen im Restaurant AKS
Ein Höhepunkt der Herrenhausroute ist der Abstecher nach Helnæs. Dafür verlässt man die Route und radelt über den schmalen Damm mit dem Meer zu beiden Seiten, wie auf einer Einfahrt zu einem ganz besonderen Ort. Auf der kleinen Halbinsel Helnæs empfiehlt sich ein Abendessen im Restaurant AKS. In der restaurierten Mühle werden saisonale Lebensmittel wie Äpfel und Pflaumen aus dem eigenen Garten oder Spargel und Kartoffeln von eigenen ökologischen Feldern zu köstlichen Gerichten verarbeitet. Die ehrlichen Zutaten und die Ruhe der Insel bilden eine perfekte Einheit.
Zurück auf der Herrenhausroute ist es nicht mehr weit bis Assens, dem Zielort der 11. Etappe. In der gemütlichen Kleinstadt wird die Ankommende das Gefühl beschleichen, mehr erlebt zu haben, als nur eine Radtour.
Vom Bike auf den Hike – Der Helnæs-Bucht Foodtrail
An der Helnæs-Bucht lohnt es sich, das Rad einmal stehenzulassen und die Wanderschuhe anzuziehen. Unter dem Namen Helnæs-Bucht Foodtrail haben sich eine Reihe von Akteuren mit dem Fokus auf Kulinarik in Südwestfünen zusammengeschlossen. Der Foodtrail verbindet einige der stimmungsvollsten Restaurants und schmackhaftesten Zwischenstopps rund um die Helnæs-Bucht, die sich sowohl mit dem Rad auf der Herrenhausroute als auch wandernd auf dem Lillebæltstien West oder Lillebæltstien Ost entlang der Küste entdecken lassen. Zu den Highlights gehören u. a. das Café Kammas oder auch Gl. Brydegård, ein Hotel und À-la-carte-Restaurant, das seine Gäste vom Brunch auf dem Bauernhof bis zum 5-Gänge-Menü am Abend verwöhnt – eine kulinarische Hommage an die regionale Küche.
Fernwanderweg Øhavsstien
Wer lieber einen kompletten Wander- als Radurlaub in Dänemark verbringt: Mit seinen 220 km ist der Øhavsstien, der Schärenweg einer der längsten Wanderwege Dänemarks und umrundet den gesamten Südfünischen Schärenmeer.
Info: www.visitfyn.de




