Der stille Traum der Natur

Glücklicherweise haben wir uns für die Radweg-Variante in Fließrichtung der Lahn entschieden. Zwar ist der Radweg in beiden Richtungen ausgeschildert, doch wir merken schon bald, dass ein Tagespensum von 60 km für untrainierte Radler auch flussabwärts kein Pappenstiel ist. Das komplette Lahntal ist auch durch die Bahn perfekt erschlossen, doch wir haben uns die gesamte Strecke per Pedale vorgenommen. Nach einer ausgiebigen Pause im Wittgensteiner Fachwerkstädtchen Bad Laasphe und der Besichtigung des Schlosses in Biedenkopf können wir uns keine „Trödelei“ mehr leisten. Auch wenn die vielen schönen Rastplätze am Weg verlockend in der Sonne liegen – wir genießen die Landschaft ebenso während der Fahrt! Fast steigungsfrei gleiten die Räder am Fluss entlang, der sich in weiten Schleifen durch das hügelige Lahn-Dill-Bergland zieht, und erreichen gegen Abend Marburg mit seiner sehenswerten historischen Altstadt.

Sonne und Wein

Nach einem kräftigen Frühastück geht es am nächsten Tag weiter durch das Gießener, das Gleiberger und das Solmser Land. Die Lahn, heute schon etwas breiter und kräftiger als Gestern, schwingt sich munter durch grüne Flussauen. …

Die Reportagen zum Titelthema Radwandern in diesem Heft:

  • Unterwegs auf den Flussradwegen an Enns und Mur
  • Vom Weserbergland zur Nordsee
  • Hannoversch Münden
  • Auf der Binnenland-Route durch das Cuxland
  • Radelvergnügen im Passauer Land
  • Vom Sauerland zum Rhein auf dem Ruhrtalradweg
  • Unterwegs in der Ferienregion Daun
  • Der Kosmosradweg von Daun nach Meerfeld
  • Das Erzgebirge per Pedale
  • Darss, Rügen, Hiddensee und Usedom
  • Radeln durch berühmte Weinlagen an der Mosel
  • Radeln auf Via Romana
  • Unterwegs auf dem Ilmtal-Radwanderweg