Dort oben wartet dann die Faszination einer unwirklichen Stille über dem Wolkenmeer und der Moment, wenn die Sonne über dem afrikanischen Kontinent aufgeht, während man am Kraterrand steht. Es ist eine Grenzerfahrung, die einen körperlich wie mental wachsen lässt.

Climbing Kilimanjaro

Beim Climbing Kilimanjaro geht es um das Erlebnis als Ganzes, statt um einen schnellen Sturm des Gipfels. Die Wahl eines lokalen Reiseveranstalters direkt vor Ort kennt den Berg nicht nur aus Karten, sondern er ist Teil seiner Heimat. Durch eine Buchung bei einem guten Veranstalter stellt man überdies sicher, dass das Geld dort ankommt, wo es gebraucht wird – bei den Guides, Köchen und Trägern.

Ein fairer Preis garantiert dabei, dass die gesamte Crew fair bezahlt wird, gute Ausrüstung erhält und die strengen Richtlinien für das Gewicht der Lasten eingehalten werden. Wer hier spart, spart oft am Wohlbefinden der Menschen, die den Aufstieg erst möglich machen und einen bei seinem Traum unterstützen. Andernfalls können schlechte Ernährung oder Überlastung auch Risiken bergen.

Kleine Gruppen statt Massentourismus

Um dem Trubel der großen Trekking-Kolonnen zu entgehen, setzen spezialisierte Anbieter auf kleine, persönliche Gruppen. Man wandert in einer fast familiären Atmosphäre und die Guides haben Zeit, um individuell auf jeden Teilnehmer eingehen zu können. Wer es noch exklusiver mag, kann jederzeit eine private Tour für sich und Freunde oder Familie buchen. Dieser Fokus auf Qualität statt Quantität leitet bewusst vom Massentourismus weg und schont zudem die empfindliche Natur des Nationalparks.

Der Schlüssel zum Gipfel

Man muss kein Profi-Bergsteiger sein, um den Uhuru Peak zu erreichen. Tatsächlich braucht man kaum technische Vorkenntnisse, allerdings ist ein gesunder Respekt vor der Höhe gut. Die besten Erfolgschancen bieten Routen mit einer Dauer von 7 bis 8 Tagen. Diese Dauer gibt ausreichend Zeit, um sich an die Höhen anzupassen.

  • Akklimatisierung – „Walk high, sleep low“

Bei einer guten Tour gilt überdies das Motto: „Walk high, sleep low“. Dabei sind die Routen so konzipiert, dass man tagsüber höher steigt und nachts auf einer niedrigeren Ebene schläft. Dieses Prinzip ist essenziell für die Akklimatisierung. Gute Guides sind überdies flexibel, planen Puffer ein und passen das Tempo individuell an die Gruppe an. „Pole Pole“ (langsam, langsam) ist ein wichtiger Spruch am Berg.

Um auf Nummer sicher zu gehen, führen professionelle Teams überdies stets eine Sicherheitsausrüstung aus Notfallsauerstoff und umfassenden medizinischen Kits mit, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. Außerdem überwachen sie die Gesundheit ihrer Gruppe.

Von der Heimat in die Ferne

Wer gerne in heimischen Gefilden wandert, etwa in der WANDERarena Pfälzerwald oder Allgäuer Alpen der weiß, wie erholsam die Natur sein kann und wie viel Spaß das kleine und große Gipfelerklimmen macht. Die Besteigung des Kilimandscharo hebt dieses Gefühl allerdings auf ein gänzlich neues Niveau. Mit der richtigen Vorbereitung, einem erfahrenen Team und genügend Zeit für die Anpassung an die dünne Luft wird der Traum vom Gipfel für fast jeden wanderbegeisterten Menschen greifbar.