Keltenweg am Nördlinger Ries, Donau-Ries
Der Keltenweg ist eine 15 km lange Wanderung mit malerischen Aussichten über das Nördlinger Ries im Grenzgebiet von Schwäbischer und Fränkischer Alb. Das alte Zisterzienserinnenkloster, der markante Goldberg, der Ipf mit der keltischen Freilichtanlage sind nur einige Höhepunkte der Rundtour. Die Landschaftsformen wechseln ständig und sorgen daher für viele sehenswerte Aus- und Einblicke. Wer Lust hat, kann unterwegs noch den Ipf besteigen. Während der Tour gibt es leider keine Einkehrmöglichkeiten.
Start/Ziel: Kirchheim am Ries
von OutdoorWelten-Scout Thomas Müller
erstellt November, 2020
Höhenlage
Beste Jahreszeit
- Jan
- Feb
- Mar
- Apr
- May
- Jun
- Jul
- Aug
- Sep
- Oct
- Nov
- Dec
Auf dem Weg keine
Normale Wanderkleidung
Der Keltenweg ist sehr vorbildlich ausgeschildert. Der Start ist am ehemaligen Zisterzienserinnenkloster Mariä Himmelfahrt in Kirchheim am Ries, dessen Anlage man durchquert durch das Tor in der Klostermauer wieder verlässt. Der Weg verläuft größtenteils auf Wiesen- und Waldwegen, kurze Abschnitte sind asphaltiert. Die erste Anlaufstelle ist der markante Goldberg, den wir, an schönen Felsformationen vorbei, nach ca. 4 km erreicht haben. Von der fast 250 m langen ebenen Hochfläche hat man eine tolle Aussicht auf das Ries mit Nördlingen. Über eine leicht hügelige Landschaft mit sehr unterschiedlichen Pflanzenarten und weiteren 2,5 km gelangt man in den Osterholzer Wald und geht später am Waldrand entlang. Über Felder vorbei am dem zur Anschauung rekonstruierten Keltengrab kommt man zur Straße nach Osterholz. Dieser folgen wir bis zur Landstraße. Nach der Überquerung an Rain entlang, geht es steil den Berg hinauf und dann wieder bergab zur keltischen Freilichtanlage. Diese ist sehr sehenswert und vor allem informativ über die Vergangenheit der Kelten in dieser Gegend. Hier gibt es die Möglichkeit zur Besteigung des Ipfs, einem Zeugenberg der Schwäbischen Alb, auf dessen Kuppe die Überreste eines keltischen Ringwalls stehen. Wir gingen den Keltenweg weiter und wurden nach kurzer Zeit mit einem Blick zum Kloster Neresheim belohnt.
Nun geht es steil nach oben und der höchste Punkt der Wanderung wird erreicht. Auf dem Blasenberg laufen wir über einen Weg mit sehr geringem Bewuchs und können die Aussicht auf die bereits zurückgelegte Strecke geniessen. Jetzt geht es bergab, das Zisterzienserinnenkloster kommt wieder in Sichtweite. Noch einmal muß die Landstraße überquert werden und entlang der Klostermauer geht es zurück zum Parkplatz im Klosterhof.
Tipp des Autors
Da nur ein kleiner Teil der Strecke im Wald verläuft, auf Sonnenschutz achten und Getränke nicht vergessen.
Kartenmaterial
Teilweise Karte Nördlingen J07 1:25 000
Anfahrt
Kirchheim am Ries, Parklatz im Klosterhof Mariä Himmelfahrt