Wärmendes Midlayer: Fleecejacken von Craghoppers
Ab auf die Trails und die kalte, frische Luft im Herbst und Winter draußen genießen. Dabei wollen wir natürlich nicht frieren oder auskühlen, weshalb das altbewährte Zwiebelprinzip bzw. das drei- bis vier-Lagen-System die beste Funktionalität für alle Eventualitäten abdeckt.
Mit einer Fleecejacke sorgt man in erster Linie für eine isolierende, wärmende Schicht, die durch die Lagen darunter und auch darüber weiter optimiert und ergänzt wird.
Dante Full Zip Fleece von Craghoppers
Dieses Fleece macht nicht nur optisch Laune, sondern ist eine sehr effektive wärmende Kleidungsschicht, wenn man in der Kälte draußen Zeit verbringen will. Ich habe das Fleece im Alltag und auf Tagestouren ausprobiert. Dabei hat mir besonders gut gefallen, wie gut das Material meine Bewegungswärme am Körper gehalten hat.
Einsatzbereiche
Das Dante Full Zip Fleece findet seinen Einsatz vor allem auf gemäßigten Tagestouren an kühlen und kalten Tagen, als Wohlfühl-Wärme-Bringer beim Draußen sitzen, bei der Gartenarbeit oder auch auf der abendliche Spazierrunde. Also ein Kleidungsstück, das nicht viel Zeit im Schrank, sondern in Aktion verbringen wird.
Vielseitig & unkompliziert
Dieses Produkt ist ein vielseitiger Begleiter für Alltag, Freizeit und klassische Wanderungen. Es eignet sich für alle, die eine unkomplizierte Lösung für unterschiedliche Einsätze suchen.
Das Fleece würde ich zwischen Temperaturen von 0-11 °C am effektivsten einschätzen. Je nachdem, ob die Sonne noch zusätzlich scheint oder es eher klamm ist. Die Fleecejacke passt unter eine Jacke, wenn diese nicht allzu eng ausfällt.




Das Borg-Fleecegewebe ist aus 100 % recycelten Polyester hergestellt. Das Material liegt haptisch sehr weich und angenehm auf der Haut und bietet viel Oberfläche für effektive Wärmespeicherung. Zudem hält das Fleece einiges aus und ist pflegeleicht.
Der Kragen lässt sich hoch schließen und wärmt die Halspartie bei Bedarf mit. Dabei sitzt es aber nicht zu eng, bietet Bewegungsfreiraum und ein Multifunktionstuch oder Schal passt ebenfalls noch darunter.
Zwei Taschen mit Reißverschluss bieten viel Platz für griffbereiten Kram, wie Handschuhe, Taschentücher oder auch das Handy. Das dünne Innenfutter (ebenfalls Polyester) der Taschen hat sich am Anfang manchmal durch Faltenwurf im Reißverschluss verfangen. Ich konnte das Material aber immer schnell herauslösen ohne das Schaden im Gewebe entstanden. Mittlerweile passiert es nicht mehr.
Hingucker sind die geometrischen Muster des Fleece: Hazel und Glacial Green. Und auch kleine Details, wie der zum RV hin leicht abgerundete vernähte Saum oder der Oberflächenwechsel am Kragen außen haben mir gut gefallen. Damit gewinnt das einfach und funktionell gedachte Fleece sofort ein bisschen was Besonderes.
Getestet in Größe XL (44), ca. 70 cm Rückenlänge
Gewicht: 480 g (XL)
Hergestellt in Bangladesch
Preis: 89,95€
Weitere Infos zum Fleece: www.craghoppers.com/de
Fleecejacken für Herren von Craghoppers
Wie funktioniert das Zwiebelprinzip?

Diese Kleidung liegt direkt auf der Haut auf. Besonders beliebt ist Funktionsunterwäsche aus Merinowolle oder einem Materialmix. Sie unterstützt die Temperaturregulierung und kann Feuchtigkeit aufnehmen. Auch kurz- oder langärmlige Funktionsshirts aus Kunstfasern oder Merinowolle eignen sich als erste Schicht. Wichtig ist, dass Schweiß von der Haut wegtransportiert wird, damit der Körper durch Verdunstung nicht zu stark auskühlt.
Als Midlayer kommt häufig ein Fleece zum Einsatz, das für zusätzliche Wärmeisolierung sorgt. Praktisch sind langärmlige Jacken mit durchgehendem Reißverschluss: Damit lässt sich die Wärmeleistung beim Wandern schnell regulieren, ohne dass man gleich eine ganze Schicht aus- oder anziehen muss. Wer es etwas schlichter mag, kann auch zu einem Modell mit halbem Reißverschluss greifen. Dieser ermöglicht ebenfalls eine schnelle Belüftung. Ob Jacke oder Pullover, ist letztlich Geschmackssache.
Die äußerste Kleidungsschicht soll je nach Ausführung vor Wind und Nässe schützen und gleichzeitig möglichst viel Wasserdampf von innen nach außen entweichen lassen. Diese Eigenschaft wird als Atmungsaktivität bezeichnet. Gerade bei intensiver Bewegung oder hoher Luftfeuchtigkeit kann allerdings auch eine Hardshell an ihre Grenzen kommen: Feuchtigkeit staut sich dann unter der Jacke, obwohl das Material atmungsaktiv ist.
Eine Hardshelljacke (2- oder 3-lagig) ist daher nicht für jede Tour und jeden Anspruch die optimale Lösung. Je nach Wetter und Gelände können auch ein Windbreaker oder dicht gewebte, wasserabweisend behandelte Materialien ausreichen. Zudem unterscheiden sich Outdoor-Materialien deutlich in ihrer Umweltbilanz und Recyclingfähigkeit. Es lohnt sich deshalb, neben dem Wetterschutz auch die Materialwahl und Langlebigkeit zu berücksichtigen.
Wie viele Kleidungsschichten am besten funktionieren, hängt von den persönlichen Vorlieben, der Jahreszeit und dem Gelände ab. Bei niedrigen Temperaturen kann beispielsweise eine zusätzliche Isolationsschicht in Form einer Weste oder Jacke für mehr Wärme sorgen – bei Bedarf auch unter einer Hardshell. Für andere reicht eine leichte, wasserabweisende Jacke, die sich bei einem Wetterumschwung schnell über das Fleece ziehen lässt.
Wir haben noch zwei Tipps für den nächsten nass-kalten Wanderausflug:
- Zweites Paar Socken: Die Wanderschuhe sollten für die erwarteten Wetterbedingungen geeignet sein und ausreichend vor Nässe und Kälte schützen. Werden die Socken unterwegs trotzdem richtig nass – etwa durch Regen oder starkes Schwitzen –, kann ein trockenes Ersatzpaar Gold wert sein. So fühlen sich die Füße schnell wieder wohler und bleiben besser warm.
- Ersatzshirt oder leichte Isolationsweste: Nach einer anstrengenden Tour tut ein trockenes Shirt gut. Gerade am Rücken, wo der Rucksack aufliegt, kann sich viel Schweiß sammeln. Wer nach der Wanderung nicht direkt nach Hause fährt, sondern noch in Bus und Bahn oder ins Auto steigt, profitiert außerdem von einer zusätzlichen Wärmeschicht. Eine leichte Isolationsweste lässt sich dafür platzsparend im Rucksack verstauen.
Hinweis der Redaktion: Die hier getesteten bzw. vorgestellten Produkte wurden uns vom jeweiligen Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt. Über den Produktwert hinaus flossen keine weiteren Zahlungen oder Gegenleistungen. Das Urteil der Redaktion ist unabhängig und die spezifischen Marken haben keinerlei Einfluss auf die Inhalte des Berichts.