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Bunte Bergwelt, wilder Genuss: Herbstliche Wandertage im Tannheimer Tal

Veröffentlicht von Ricarda Große am

Herbstwandern im Tannheimer Tal verspricht lebendige Natürlichkeit, wohltuende Stille und eindrucksvolle Genuss-Momente, die bleiben. Eine tolle Kombination aus Aktivität und Entspannung – ganz nach den individuellen Ansprüchen.

„Den Herbst mag ich besonders, weil weniger los ist und das Farbenspiel wunderschön ist. Die Ruhe und Natürlichkeit zu dieser Jahreszeit sind einfach sehr speziell“, beschreibt die Bergwanderführerin Katharina Schädle ihre Heimat, das Tannheimer Tal.

Das weite Hochtal liegt in den Tiroler Bergen, direkt hinter der deutschen Grenze, und beeindruckt das ganze Jahr über mit einer besonderen Alpenkulisse. Aber im Herbst ist die Stimmung speziell: Der Talboden ist durch die lauen Tage und feuchten Nächte noch saftig grün. Die Wälder verwandeln sich langsam in ein orange-rotes Meer und hoch oben thronen die schroffen Berggipfel.

Eine Felsenwand und kleine Schneefelder. Daneben ein schmaler Pfad auf dem eine Wandergruppe entlangläuft
Herbstliche Stimmung auf Pfaden & Wegen im Tannheimer Tal. © Basti Heckl

Auf den Wanderwegen und an den Bergbahnen ist spürbar weniger los. Dabei hallt das Röhren der Hirsche während der Brunft eindrucksvoll durch das Tal. Zurück in den Hotels und Restaurants spiegelt sich die Nähe zur Natur auch auf den Tellern: Hier werden traditionelle und regionale Wildgerichte mit Pilzen oder Spätzle angeboten, die es so nur einmal im Jahr gibt. Der Herbst im Tannheimer Tal ist also etwas ganz Besonderes: Gut erreichbar für einen Kurzurlaub, mit eindrucksvollen Erlebnissen in der Natur und einer optimalen Balance aus Genuss und Aktivität.

Vom stillen Seeufer bis zum weiten Gipfelblick

Für herbstliche Wanderungen ist der Vilsalpsee ein Muss. Das Wasser ruht ganz sanft und die umliegenden Gipfel spiegeln sich auf seiner Oberfläche. Der flache Rundweg um den See dauert nicht lang, aber er erdet und gewährt beeindruckende Einblicke in die Schönheit der Natur. Die Tiroler Berggipfel sind aber nicht nur von unten, sondern auch von oben imposant.

Mit den Bergbahnen kommt man einfach auf das Neunerköpfle oder das Füssener Jöchle, die mit einem Panorama vom Allgäu bis weit in den Süden beeindrucken. Die anschließenden Wanderwege bieten vielzählige Möglichkeiten, sowohl für Genusswanderer als auch Kraxler.

Aussicht über das Bergpanorama des Tannheimer Tals mit Bergsee
© Basti Heckl
Wandergruppe im herbstlichen Waldhang und freier Sicht in ein Tal.
© Basti Heckl

Gemütliche Einkehr auf den Almen

Die Wandersaison im Tannheimer Tal reicht dank der 31 bewirtschafteten Almen und Hütten, von denen viele bis Oktober geöffnet haben, weit in den Herbst. Eine davon ist die Gappenfeldalpe, die ein uriges Flair bietet und vom Neunerköpfle über einen Höhenweg gut zu erreichen ist.

Auch auf der Sonnenalm auf dem Füssener Jöchle wird man nach einer Wanderung mit bester Tiroler Küche und einem grandiosen Panoramablick belohnt. Es sind Orte für eine Pause ohne Hektik, um müde Beine zu erholen und neue Kraft zu tanken.

Zwei Wandernde sitzen an in einer klassischen Almstube und genießen Kaiserschmarn.
Erholung & Stärkung in den zahlreichen Almen & Hütten des Tannheimer Tals, hier auf der Krinnenalpe. © TVB Tannheimer Tal / Wolfgang Ehn

Mit über 300 Kilometern markierten Wegen bietet das Tannheimer Tal passende Routen für jeden Anspruch. Wer die Höhenmeter nicht komplett zu Fuß zurücklegen möchte, nutzt die drei Bergbahnen, von denen zwei bis Anfang November in Betrieb sind. So lässt sich die herbstliche Auszeit in einem der schönsten Hochtäler Europas ganz im eigenen Tempo gestalten.

Mehr Infos: www.tannheimertal.com/de

Titelbild © TVB Tannheimer Tal / Wolfgang Ehn